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Für das Fahren auf lizenzpflichtigen Fahrgebieten oder für die Teilnahme an offiziellen Buggyrennen sind sie Vorraussetzung...die Buggy-Schilder mit Deiner Buggy- oder Segelnummer.
Wie Du diese Schilder selbst herstellen kannst, was Du dazu benötigst und was Du dabei eventuell beachten solltest erfährst Du in diesem Artikel. Dabei ist der Artikel als Anregung gedacht, bei dem Du auch Deine Ideen einbringen kannst.
Bevor Du nun beginnst solltest Du ein paar wichtige Regeln zum Aussehen der Segelnummer wissen. Diese einheitlichen Regeln wurden von der FISLY, dem Weltverband der Strandsegler, herausgegeben.
Du kannst zwar Deine Buggy-Schilder gestalten wie Du möchtest, solange die darauf stehende Nummer gut lesbar ist. Doch wenn Du einmal an einem nationalen oder internationalen Buggy-Rennen teilnehmen möchtest sind diese Regeln verbindlich.
Da man meist nie vorher weiß ob man nicht doch einmal Lust hat an einem solchem Rennen teilzunehmen ist es einfacher diese Regeln gleich bei der Herstellung der Schilder zu berücksichtigen.
Nach der FISLY (Weltverband der Strandsegler) gelten für die Buggynummer folgende Punkte:
Bei Kiddys kann die Buggynummer auch in orangener Schrift erfolgen, wie sie bei offiziellen GPA Buggy-Rennen bereits bewährte Praxis sind.
Durch die orangene Schrift, welche sich von den anderen Buggy-Schilder abhebt, können die Kiddy´s von anderen Buggyfahrern besser als Kiddy erkannt werden.
...ein Plus an Sicherheit.
Die Buggy-Schilder sind recht einfach herzustellen, hierzu benötigst Du nur ein wenig Geschick und die nachfolgenden Zutaten:
Als Material haben sich Forex- oder Dibondplatten bewährt. Die 3 mm dicken Forexplatten gibt es in den Formaten 50 x 25 cm, 50 x 50 cm, 50 x 100 cm, 50 x 125 cm und 50 x 150 cm im gut sortierten Baumarkt. Für das hintere Schild reicht meist das kleinere Format. Die Größe der seitlichen Schilder hängt vom Buggy und dem individuellem Geschmack ab.
Der Drachenstore in Kiel bietet in seinem Online-Shop unter der Rubrik Zubehör einen Satz Forexplatten sowie Nummern an. Die Platten müssen jedoch selbst an den Buggy angepasst und mit den Nummern beklebt werden.
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Zunächst solltest Du Schablonen für die Schilder angefertigen. Die Schablonen haben den Vorteil, dass Du die jeweilige Form noch beliebig anpassen kannst und bei Fehler oder Änderungen keine Forexplatte in den Müll wandern muss.
Zur Herstellung der Schablonen benötigst Du die Pappe oder den Zeichenkarton, welche zunächst an den Buggy gehalten wird. So lassen sich ganz einfach die Dimensionen des hinteren Schildes und die seitlichen Konturen der Holme nachzeichnen.
Damit es bei der späteren Bestigung der Schilder keine Probleme mit der Sitzbefestigung gibt, sollten die Position der länglichen Löcher, durch die später die Befestigungsgute laufen, auf der Schablone auch markiert werden. Die Breite der Markierung ergibt sich aus der Breite des verwendeten Befestigungsgurtes. Die Markierung sollte jedoch mindestens 15 mm Abstand zur Kante des Schildes haben.
Sind die groben Konturen auf der Pappe eingezeichnet geht es ans Feintuning, bei der Du die endgültige Form der Schilder auf die Pappe zeichnest. Hierbei solltest du jedoch die Größe und Länge Deiner Buggynummer berücksichtigen, die schließlich auf das Schild passen muss.
Es empfielt sich bei der Größe der einzelnen Ziffern die Regeln der FISLY zu berücksichtigen. Dies gilt besonders wenn Du einmal an offiziellen Buggyrennen teilnehmen möchtest. Die Regeln der FISLY zu den Buggynummern findest Du nocheinmal in der rechten Spalte.
Bei schwarzen oder graue Schilder, wie auf den Fotos, musst Du bei der Form der Schilder noch einen weißen Hintetrgrund berücksichtigen, auf dem später die Nummern geklebt werden.
Wenn soweit alles passt und Du mit der Form soweit zufrieden bist, werden die Schablonen ausgeschnitten. Zur Sicherheit sollten die Schablonen noch einmal an den Buggy gehalten werden. Stimmt soweit alles, sind Deine Schablonen fertig.
Nun werden die fertigen Schablonen mit einen Stift z.B. feinen Edding, auf die Forexplatten übertragen. Auch die Endpunkte der länglichen Befstigungslöcher werden bei diesem Stepp ebenfalls übertragen. Anschließend werden die Schilder mit einem Cutter vorsichtig ausgeschnitten. Die Schnittkanten kanst Du mit einer Feile oder Schmirgelpapier entgraten und glätten.
Sind alle Schilder ausgeschnitten und entgratet werden als nächstes die länglichen Befestigungslöcher ausgeschnitten.
1. Die Breite der Markierung auf dem Schild ergibt sich aus der Breite des verwendeten Befestigungsgurtes. Sie sollte jedoch mindestens 15 mm Abstand zur Kante des Schildes haben.
2. An den Enden der Markierung wird jeweils ein 5mm großes Loch gebohrt. Das Material zwischen den Löchern wird mit einem Cuter durch zwei Schnitte (gestrichelte Linie) entfernt.
3. Nachdem die Schnittkanten mit einer kleinen Feile ggf. noch entgratet wurden ist das längliche Loch fertig.
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