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Bei der Wahl der richtigen Größe des Kites wird sich hauptsächlich an die vorherschende Windgeschwindigkeit orientiert. Dabei gilt grundsätzlich, dass bei wenig Wind ein größerer und bei stärkeren Wind ein entsprechend kleinerer Kite ausgewählt wird.
Dennoch ist die Wahl der "richtigen" Größe gerade für Anfänger nicht leicht. Aus diesem Grund ist unter Buggyfahrern vielfach die sogenannte "7er-Regel" weit verbreitet.
Nach ihr wird versucht die Windstärke in Beaufort und die Größe des Schirmes in Quadratmetern in einem festen Verhältniss zu bringen. Die Addition der beiden Angaben soll demnach den Wert sieben ergeben.
Dies würde zum Beispiel bei 3 Beaufort einen 4 qm großen Schirm bedeuten. Liegt der zusammengezogene Wert über sieben ist der Schirm demnach zu goß, liegt er darunter ist er zu klein.
Da jedoch die "richtige" Größe des Schirmes von vielen weiteren Faktoren wie z.b. die Beständigkeit des Windes, die Art des Geländes, die Art des Kites, das eigene Können, die Tagesverfassung etc. abhängt, sollte diese Regel eher als Anhaltspunkt gesehen werden. Denn gerade bei schwachen, gleichmäßigen oder stark böigen Wind führt die 7er-Regel nicht wirklich zur richtigen Größe. Auch werden unterschiedliche Kitearten nicht berücksichtigt.
Die 7er-Regel sollte nicht als feste Regel sondern als grober Richtwert verstanden werden!
Dennoch, gerade zum Anfang hilft einem dieser Richt- oder Index-Wert, langsam sein eigenes Gespühr zu entwickeln und dadurch seinen eigenen Index-Wert zu finden. Der Wert steigt mit zunehmender Erfahrung. So liegt z.B. bei erfahrenen Buggyfahrern die an Buggyrennen teilnehmen der Indexwert deutlich über zehn. Dieser Wert setzt jedoch lange Erfahrung und ein sicherer Umgang mit Kite und Buggy voraus.